Orhan Pamuk ist ein Augenmensch. Die Bilder eines Bellini faszinieren den in der Türkei lebenden Autor ebenso wie persische Miniaturen. In dieser Sammlung von Essays staunt der Nobelpreisträger für Literatur über die alltäglichen Wunder in New York, huldigt seinen Vorbildern der Literaturgeschichte und gibt Betrachtungen zu Politik und Zeitgeschichte preis. Vielleicht am schönsten sind seine Schilderungen aus dem Alltagsleben - der Tod einer Möwe oder die kindliche Melancholie der kleinen Tochter. Pamuks Essayband ist ein ganzer Kosmos, witzig, verspielt, manchmal provozierend, eine Fundgrube für alle Leser dieses großen Autors.
Orhan Pamuk erfüllt sich einen lang gehegten Traum: Im Sommer 2010 wird er in seiner Heimatstadt Istanbul ein eigenes Museum eröffnen. Auf MERIAN.de erläutert der Nobelpreisträger seine unschuldige Sammelleidenschaft.
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Brigitte.de-Leserinnen haben "Das Museum der Unschuld" von Orhan Pamuk gelesen. "Die Geschichte einer großen Liebe ist die Geschichte einer ganzen Welt" meint eine der Leserinnen. Die ganze Rezension können Sie hier nachlesen.
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Ausschnitte aus dem Dokumentarfilm über Orhan Pamuk des Münchner Regisseurs Florian Leidenberger.
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